Restat iter caeli: caelo tentabimus ire

16.10.08

Ein Ossi hält seine Landsleute zum Narren

Peter Sodanns Pläne für seine Präsidentschaft:
  • Manager verhaften,
  • Kinderlieder als Nationalhymne,
  • die USA ignorieren,
  • den Papst maßregeln und
  • die Mauer in den Köpfen wieder aufbauen.
Es ist mir schier unverständlich, wie ein Mann so wenig Respekt vor dem höchsten Amt der Republik haben kann. Wäre ich ein Ossi, ich würde ein plötzlichen Drang zum Fremdschämen verspüren.

Nachtrag: dieser Meinung war die FAZ schon im letzten Jahr:
Sodann ist beängstigend. Sodann spielt den misanthropischen Meckertrottel im „Tatort“ nicht nur, er ist es. Sodann kann gar nicht schauspielern, er kann nur sich selbst. Peter Sodann kann noch nicht einmal verständlich sprechen. Sodann ist eine selten so kompakt anzutreffende Verdichtung von Talentlosigkeit, Einfältigkeit, Arroganz, Selbstgerechtigkeit, Besserwisserei, Neid, Ressentiments, Borniertheit, Taktlosigkeit und Larmoyanz. Sodann hat alles, was man Ossis so vorwirft, plus das, was Ossis an Westlern hassen. Sodann ist ein One-Man-Kabarett, er weiß es nur nicht. Er ist das Antlitz des hässlichen Deutschen, der sich für etwas Besseres hält. Peter Sodann ist ein Tritt ins Gesicht aller Ostdeutschen, mit deren grundgesetzlich garantierter Menschenwürde es nicht vereinbar ist, von jemandem wie ihm dauernd als unterhalb aller messbaren IQ-Werte herumnölender Sozialschrott repräsentiert zu werden. Sodann und Blüm schaffen es, dass man Ackermann gar nicht mehr so schlimm findet. Sodann alleine schafft es, dass man sich schämt, Sachse zu sein.

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