Wehret den Anfängen
Erinnert euch an die glücklichen Momente eurer Kindheit. Die Momente, in denen ihr euch geborgen fühltet, obwohl ihr alleine ward. Schließt die Augen und träumt euch zurück zu den Momenten, in denen ihr noch ganz klein ward und abends euer müdes Köpfchen auf das duftige Kissen bettetet. Das heimelige Zimmer war ganz dunkel und das machte euch vielleicht ein wenig Angst. Gefürchtet habt ihr euch aber nicht. Es gab auch die Momente, in denen die Welt ungerecht war. Euch standen kleine Tränen in den Augen und eure Eltern blickten auch nicht mit der sonst gewohnten Liebe, sondern mit nachdrücklicher Strenge in euer trauriges Gesicht. Aber ihr fandet Trost. Trost bei jemandem, der immer für euch da war, bei jemandem, der immer ein offenes Ohr hatte für euren Schmerz und eure Sorgen. Dieser jemand liess euch nie im Stich. Er verzieh euch alles. Er ertrug Zeiten der Vernachlässigung genauso wie eure Wutausbrüche. Ja, er litt nicht nur mit euch sondern auch durch euch. Aber er war immer da. Vielleicht haben einige von euch das Glück, ihm auch heute noch gelegentlich zu begegnen. Es sind dann Momente, in denen ihr wahrscheinlich ein wenig lächelt, ihm in die Augen seht, ihn zärtlich streichelt und umarmt.
Mein „Jemand“ heißt Frank, seine Haare sind weniger geworden mit den Jahren und auf einem Auge ist er blind. Er ist in einem Alter, in dem er jetzt mich braucht. Und ich werde immer für ihn da sein.
Frank ist mein liebster Teddybär.
Jetzt sind zwei augenscheinlich gefühlskalte Hamburgerinnen (nach eigenen Angaben die eine „Designerin“ die andere „praktizierende Familienbild-Reformerin“) ausgezogen, künftigen Generationen diese Momente zu nehmen. Sie gründeten die herzlose Initiative „Mamamoto“, deren grausames Manifest mit den verwerflichen Worten „Nieder mit den Bärchen“ u. a. die Verbannung aller Bärchen proklamiert. Sie fordern uns unverblümt auf, den Bärchen abzuschwören. Offen wird damit zum Kampf aufgefordert. Sogar die auf der Website veröffentlichte Emailadresse der Initiative verspricht martialische Taten: baerchenkrieg@mamamoto.de. Es wird aufgefordert. sich zu Ihren Zielen öffentlich zu bekennen und „Botschafter“ ihrer Initiative zu werden. Tatsächlich haben einige Frauen sich bereits dort öffentlich dazu bekannt. Wahrscheinlich waren sie geblendet von den fadenscheinigen Argumenten der Gründerinnen der Initiative. So soll das Familienbild in der Öffentlichkeit, welches geprägt sei durch die Bärchen, verantwortlich für den Geburtenrückgang in Deutschland sein. Ja es gibt sogar Umfragen, die mamamoto in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse lassen mich die Stirn runzeln. So schliesst die Gründerin aus der Umfrage, „dass diese oftmals unästhetischen Produkte nicht gerade Lust auf Familie machen“
Amüsante Idee. Es scheint sich also die kühle Hamburgerin zu denken, dass sich der Bundesbürger stärker vermehrt, wenn die Bärchen verschwinden. Vielleicht denkt Sie auch, dass der Storch sich vor dem Bären fürchtet. Kein Wunder also, wenn aus diesen geistigen Wirrungen eine aggressive Willkür gegen ein so wehrloses Objekt des Glücks vergangener Kindertage erwächst.
Ich sage WEHRET DEN ANFÄNGEN und fordere euch zum gewaltfreien Widerstand gegen diese Bewegung auf.
- Schenkt einem Kind ein Bärchen!
- Macht ein Foto von eurem Bärchen und schickt es mit den Worten
„Fass mein Bärchen nicht an!“
an baerchenkrieg@mamamoto.de oder an mich Teddy@power.ms - Tragt die Fackel des Widerstandes weit in das Land hinein, in dem Ihr eure Freunde, eure Verwandten und auch eure Kinder bittet euch zur Seite zu stehen und es euch gleichzutun.
VENCEREMOS!
Labels: Twisted Mind

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