26.2.09
20.2.09
19.2.09
Reverse Takeover
Ich habe es immer geahnt! Was 1989 begann, war eine von langer Hand geplante Unterwanderung und Übernahme der Bundesrepublik. (Besten Dank an Alexander)


2.2.09
10.1.09
Amazon und Rechtsextremismus - Teil 2
Amazon hat auf meine begründete Ankündigung meines Einkaufboykotts geantwortet. Amazon begründet sein Angebot von Schriften des rechtsextremen Verlages "Deutsche Stimme" mit den folgenden drei Argumenten
- Die Titel seien nicht indiziert und auch in der Vergangenheit nicht von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden. Damit sähe Amazon keinen Anhaltspunkt für eine Rechtswidrigkeit und somit seien die Titel auch wohl verkäuflich.
- Amazon habe das Ziel Meinungsfreiheit zu gewährleisten und wolle deshalb alle verfügbaren Titel anbieten, auch wenn diese selbst von Amazon Mitarbeitern "als anstößig oder in irgendeiner Weise kontrovers empfunden werden".
- Amazon sähe den Ausschluß bestimmter Titel als Zensur.
- Amazon hat Recht. Es ist nicht verboten, diese Titel zu verkaufen. Es stellt sich nur die Frage, ob eine Person - ob natürlich oder juristisch - alles tun muss, das nicht verboten ist. Amazon versucht anscheinend das Fehlen eines Verbotes als Verpflichtung zu definieren. Diese Frage kann ich für mich mit einem klaren "Nein" beantworten. Ein solches Verhalten führt zu einem Zerfall unserer Gesellschaft und zu der Notwendigkeit der detaillierten Regelung jeder Verhaltensweise durch Verbote oder Weisungen und somit zu einem vollständigen Freiheitsverlust.
- Amazon definiert mit dieser Aussage "Meinungsfreiheit" als den Zustand - als Unternehmen - frei jeder Meinung, also ohne Meinung, zu sein. Dies ist eine sehr irritierend Position. Es ist die Position eines Instrumentes und eines Mitläufers, welcher sich als "Opfer der Umstände" ohne Einfluß wahrnimmt. Dies erscheint mir gewissenlos. Jedes Unternehmen sollte moralisch-ethische Leitlinien haben, welche die Rahmenbedingungen für den Geschäftsbtrieb setzen. Geschäfte, die diesen Leitlinien widersprechen, sollten nicht abgeschlossen werden. Das Fehlen solcher Leitlinien führt zu einer Orientierungslosigkeit und letztlich zu einem Zerfall der Unternehmenskultur.
- Amazon wirft hier sehr demagogisch das Wort "Zensur" in den Ring. Dieses Argument grenzt an zynistische Lächerlichkeit. Solange die Titel jederzeit direkt über den Verlag zu beziehen sind, ist die Meinungsfreiheit noch immer gewährleistet. Jedoch ist kein Unternehmen verpflichtet die Verbreitung von Meinungen aktiv zu unterstützen. Läge ein Fall (unzulässiger) Zensur vor, dann hätte der Verlag sicher schon andere Buchändler auf die Verpflichtung zum Vertrieb verklagt.
9.1.09
Amazon und Rechtsextremismus
Ich habe mich entschieden nicht mehr bei Amazon einzukaufen, solange dort die Bücher des Verlages "Deutsche Stimme" angeboten werden. Es handelt sich hier um das größte rechtsextremistische Versandunternehmen und wird von Funtionären der NPD geführt. Ich gehe davon aus, dass der Verlag nicht ohne Grund vom Verfassungsschutz beobachtet wird und gegen den Chef des Unternehmens nicht aus heiterem Himmel u.a. wegen Propagandadelikten ermittelt wird. Glücklicherweise sind die Wettbewerber BOL, Thalia, Hugendubel und Buch.de deutlich verantwortungsvoller und verteiben Werke wie "Polen - nicht nur Opfer: Die Verschwörung des Verschweigens" nicht.
Ich bin neugierig, ob ich ein Beispiel für andere Konsumenten sein werde.
Ich bin neugierig, ob ich ein Beispiel für andere Konsumenten sein werde.
Merckle vs. Kipling
Die Tat des Herrn Merckle hat mich mit Verständnislosigkeit erschüttert. Ich wünschte mir, er wäre ein Mann gewesen, der sich den Konsequenzen seiner Taten stellt. Ein Mann, wie ihn Kipling bschreibt:
[...]
If you can bear to hear the truth you've spoken
Twisted by knaves to make a trap for fools,
Or watch the things you gave your life to, broken,
And stoop and build 'em up with worn-out tools:
If you can make one heap of all your winnings
And risk it on one turn of pitch-and-toss,
And lose, and start again at your beginnings
And never breathe a word about your loss;
[...]
16.12.08
How Times Have Changed
1 year ago, RBS paid $100 Billion for ABN Amro. For this amount today, it could buy:
Citibank for $22.5B
Morgan Stanley for $10.5B
Goldman Sachs for $21B
Merrill Lynch for $12.3B
Deutsche Bank for $13B
Barclays for $12.7B
And still have $8bn change ... with which they could buy all of GM, Ford, and Chrysler.
Citibank for $22.5B
Morgan Stanley for $10.5B
Goldman Sachs for $21B
Merrill Lynch for $12.3B
Deutsche Bank for $13B
Barclays for $12.7B
And still have $8bn change ... with which they could buy all of GM, Ford, and Chrysler.



